Schlagzeug

Mit neun Jahren begann ich, Schlagzeug zu spielen, zeitgleich lernte ich Akkordeon, das ich aber nach vier Jahren wieder aufgab.
Schon bald spielte ich in Bands und hatte großen Spaß daran, mich auf diesem Instrument auszuprobieren, zu proben, Sessions zu spielen, Auftritte zu absolvieren.
Musik zu machen (also auch zu singen, mir beispielsweise Reinhard-Mey-Lieder auf der Gitarre zu erschließen,  später dann Klavier zu spielen) war für mich seit meiner Kindheit eine Selbstverständlichkeit. Sie gehörte einfach zu meinem Leben.
Nach dem Abitur studierte ich aber zunächst Germanistik und Philosophie an der  Heinrich-Heine-Universität zu Düsseldorf, um eine Lehrerlaufbahn einzuschlagen. Ein damaliger Freund brachte diese Pläne allerdings durcheinander, indem er mich überredete, an der Universtiät/Gesamthochschule Duisburg die Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium in Angriff zu nehmen.

Und so kam es, dass ich mich unversehens als Musiker wiederfand. Bands gründeten sich, und ich stürzte mich mit Eifer auf’s Studium, das mir großen Spaß machte und mir die Augen öffnete: Ja, ich wollte Musiker werden! Ich erhielt Unterricht in Schlagzeug, Gesang und Klavier, begann dann mit etwa zwanzig Jahren, erste Stücke zu schreiben und verfolgte dies weiter bis ich schließlich mein eigenes Trio gründete: Cattleya. Für dieses Ensemble (mit Michel Bisceglia/piano und Volker Heinze/bass) schrieb ich auch die meisten Kompositionen. Die Zusammenarbeit währte etwa zwanzig Jahre lang, vier CDs wurden in dieser Zeit veröffentlicht (siehe Discographie).